Geschichte


Bahnhof Zürich Enge

Erbaut 1925-1927 im Rahmen der Verschiebung der Bahnhöfe Enge und Wiedikon.

Architekten: Gebrüder Otto und Werner Pfister


Baubeschrieb

Aus einer Semesterarbeit, Architekturabteilung, ZHW:

Der Bahnhof Enge wurde vom Mai 1925 bis Oktober 1927 nach Plänen der Gebrüder Otto und Werner Pfister im Zuge der Verlegung der linksufrigen Bahngeleise vom Bahnhof Wollishofen zum Zürcher Hauptbahnhof und der Verlegung der Bahnhöfe Wiedikon und Enge gebaut. Die Hauptfassade dieses axialsymmetrischen Monumentalbaus aus Tessiner Granit ist durch eine doppelgeschossige Arkadenreihe segmentförmig um einen dreieckigen Vorplatz geschwungen.

Als Vorbild diente der Stuttgarter Bahnhof von Paul Bonatz und F.E. Scholer, der 1911 entworfen, aber erst im Herbst 1922 dem Betrieb übergeben wurde. Der Bahnhof Enge ist mit denselben Formen und Motiven versehen: Er weist die gleiche Fassadenbehandlung mit den betonten Schlusssteinen über den Öffnungen auf. Ebenso finden sich schlanke Pfeiler in klassischer Ordnung, welche die Monumentalität betonen.

Die Aussenfassade des Bahnhofs Enge ist schmucklos gestaltet, einzig im parallel zur Bederstrasse verlaufenden Nordflügel wurde ein zweigeschossiger mit Sgraffito dekorierter Innenhof geschaffen, dessen Boden aus Glasbausteinen das Dach des Erdgeschosses bildet und damit die Belichtung der darunter liegenden Räumlichkeiten ermöglicht.

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